Vor Kurzem haben wir von Urkind Media wieder Stellenangebote veröffentlicht. Zahlreiche Bewerbungen sind bereits bei uns eingegangen und dabei sind uns einige Dinge aufgefallen, über die wir an dieser Stelle gerne sprechen möchten… 

Wer nach einer neuen Anstellung sucht, ist in der Regel entweder in seinem aktuellen Job unzufrieden, arbeitslos oder kurz vor dem Ende der Elternzeit. Oft ist man in einer solchen Situation einem gewissen Druck ausgesetzt, nicht selten spielen auch finanzielle Sorgen eine Rolle. Vor diesem Hintergrund haben wir zwar Verständnis dafür, wenn Bewerber*innen ein Stellenangebot lesen und sich so schnell wie möglich als potenzielle*r neue*r Mitarbeiter*in vorstellen wollen. Gleichzeitig raten wir dringend davon ab, überstürzt zu handeln.

Traumjob in Sicht?

Sie haben ein Stellenangebot gefunden, das Ihr Interesse geweckt hat? Vielleicht klingt die Beschreibung sogar nach IHREM TRAUMJOB? Wunderbar! Nun heißt es, einen kühlen Kopf bewahren und Schritt für Schritt vorgehen. Lesen Sie sich die Ausschreibung ein zweites und auch ein drittes Mal durch, ehe Sie Ihre Bewerbung vorbereiten. Etwas ist unklar? Rufen Sie an und fragen Sie nach. Lassen Sie Ihr Anschreiben von einer vertrauten Person gegenlesen und kontrollieren Sie den Anhang Ihrer Email auf Vollständigkeit, ehe Sie auf “Senden” klicken.

Der erste Eindruck zählt

Beim persönlichen Bewerbungsgespräch kann man mit Pünktlichkeit und Sympathie punkten. Doch dazu kommt es womöglich gar nicht erst, wenn die Bewerbung unvollständig oder voller Rechtschreibfehler ist. Der erste Eindruck entsteht also schon bei der ersten Kontaktaufnahme. Im Stellenangebot wird gebeten, eine Gehaltsvorstellung und einen möglichen Eintrittstermin zu nennen? Dann tun Sie das. Es wird gebeten, Arbeitsproben mitzusenden? Dann tun Sie das. Es wird gebeten, einen bestimmten Betreff anzugeben? Dann tun Sie das. Es wird ein*e Ansprechpartner*in genannt? Dann schreiben Sie nicht: “Sehr geehrte Damen und Herren”. Sie können es natürlich auch anders machen, doch dann erhalten Sie im besten Fall eine freundliche Absage und haben kostbare Zeit und eine Chance verschenkt.

Erlebnisse aus der Praxis

“Wenn unvollständige Bewerbungen bei mir eingehen, hinterlässt das den Eindruck, dass der*die Bewerber*in bereits einfache Aufgaben nicht sorgfältig erledigen kann oder sich über Vorgaben bewusst hinwegsetzt. Beides kommt nicht gut bei mir an, denn eine Zusammenarbeit würde so nicht funktionieren”, sagt Geschäftsführerin Rebecca Schwab. “Mitarbeiter*innen von Urkind Media haben teilweise direkten Kund*innenkontakt und ich muss mich darauf verlassen können, dass die Agentur auch nach außen entsprechend vertreten wird.”

Passe ich ins Unternehmen?

Auch wenn man alle Anforderungen aus einer Stellenbeschreibung erfüllt und sich gut vorstellen kann, die beschriebenen Aufgaben zu erledigen, sollte man sich vor einer Bewerbung mit der Unternehmensphilosophie beschäftigen. In der Regel findet man hierzu Informationen auf der Website. In unserem Fall spielt das Thema Nachhaltigkeit eine große Rolle, denn dieses wird in unserem Agenturalltag bei jedem Arbeitsschritt berücksichtigt. Mitarbeiter*innen sollten außerdem kinderfreundlich sein, denn unser Konzept sieht es vor, dass Eltern ihre Kinder bei Bedarf mit ins Büro bringen.

 

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